26.05.09
Heute packeten wir wieder unsere 7 Sachen und sind nach dem Mittagessen nach Townsville gefahren. In Townsville sind Gregor und Stefan am Abend noch was trinken gegangen, waehrend sich Susi und Simone einen Maedelsabend im Hostel machten.
27.05.09
Nach dem Fruehstueck gings zum groessten Indoorreef der Welt. Da das Aquarium mehr oder weniger ums Eck liegt haben wir einen Spaziergang dorthin gemacht. Im Aquarium konnten wir uns ueber saemtliche Fische und Korallen im Great Barrier Reef informieren. Nach einem kleinen Imbiss schlenderten wir noch ein wenig durch die Stadt bevor wir uns am Abend mit Mathias (einem Deutschen der mit uns auf der Apollo war) im Kino traffen. Anschliessend gings noch einen Sprung ins Irishpub wo livemusik spielte und 1,14 Liter Bier nur 7 Dollar (3,89 Euro) kosteten.
(Bilder Aquarium)
(Bilder Townsville)
28.05.09
Vor der Abfahrt fand wie immer das Puzzelspiel "wie bringe ich alle Sachen ins Auto" statt bevor es zum hoechsten Wasserfall Australiens ging. Der Wallaman Wasserfall stuerzt rund 268m in eine Schlucht. Ein doch recht imposanter Anblick! Wir haben uns das ganz nicht nur von oben angeschaut sondern sind die knapp 300 Hoehenmeter nach unten gelaufen um auch die andere Sicht geniessen zu koennen. Nach dieser 1,5 stuendigen Wanderung waren wir alle leicht geschafft und vor allem hungrig und durstig. In Ingham, einem Italienerdorf, haben wir uns mit Pasta gestaerkt bevor es nach Misson Beach weiter ging. Dort werden wir die naechsten 3 Naechte bleiben.
(Bilder Fahrt und Wallaman Wasserfall)
29.05.09
Heute Morgen sind Simone und Gregor Fallschirmspringen gegangen:Um 07.15 Uhr gings los und wir wurden abgeholt. Nach dem Ausfuellen der ueblichen "Ich verzichte auf jegliche Ansprueche, wenn ich sterbe" Formulare hatten wir eine drei minuetige Einschulung. Reicht. Der Nervoesitaetsgrad vor dem Sprung hielt sich bei uns gut in Grenzen.Erst im Flieger stieg der Blutdruck. Ausserdem musste Gregorals letzten in den Flieger steigen, was bei einer Tuer bedeutet, dass er als erstes wieder raus musste.....Als in 14000 Fuss (4200m)die Tuere aufging, wurde nicht lange gefackelt und alle waren ruckzuck aus der Maschine. Wir hatten ca. 60 Sekunden freien Fall, was sich aberwie 10 Sekunden anfuehlte. Nach dem ersten Schock konnten wir den Fall geniessen bis sich der Schirm oeffnete und wir nach 3-4 Minutenam Strand von Mission Beach landeten. Um 09/15 Uhr waren wir wieder im Hostel. Fazit: der beste Morgensport der Welt! Simone wirds wieder machen, Gregor weiss, dass er auf den Boden gehoert.
Nach diesem Abenteuer machten sich alle einen gemuetlichen Tag mit lesen, am Sprand spazieren, . . . .
(Bilder Fallschirmspringen, Mission Beach)
(Bilder Mission Beach)
30.05.09
Susi und Gregor sind schon in aller Frueh aufgebrochen, um Raften zu gehen. Aber beim "normalen" Raften soll es nicht bleiben. Wie es sich gehoert haben wir die "Extreme Tour" gebucht: eine Mischung aus Raften und Canyoning mit Rock-Jumps, "Wasserrutschen", Wasserfallduschen und selbst schwimmen. 4 Boote mit je 6 Mann (und Frau) plus Guide kaempften sich an diesem Tag den Tully River (Naehe Mission Beach) hinunter. Nach einer Einweisung und dem Ueben der Kommandos und Manoever wurde der untere und leichtere Teil des Flusses befahren. Wir hatten eine tolle Gruppe erwischt. Das restliche Team bestand aus einem originalen Australier (Mat) und seiner schottischen Freundin (Lucy), den adrenaliensuechtigen Can-Aussies (Shona und Niel, die auch mit 50 die Aeltesten waren) und unserem neuseelaendischen Guide Ben. Nach dem BBQ (mit leckerem Salat, Fruechten, Tee und Kaffee) wurde am Nachmittag das schwierigere Teilstueck des Flusses (Schwierigkeitsgrad 3-4 von 5) in Angriff genommen =) Was fuer ein Spass! Es blieb in unserem Boot kein Auge trocken! Mit unseren zusaetzlichen "Rock-Jumps" (Spruenge von Felsen) rockten wir im wahrsten Sinne des Wortes den Fluss. An Hoehe war alles dabei: von 4 bis 10 Meter. Ueberall wo es moeglich war wagten wir den Sprung in die Tiefe. Als Abschluss der Tour gab es noch 2 Highlights. Den "Drown Simulator", dessen Name nicht von ungefaehr kommt. Wenn man naemlich nicht zuvor viel Luft holt, kann es schon sein, dass man einiges an Wasser schluckt ;-) Aber wir waren so oder so schon recht durstig. Das zweite Highlight war die Wasserrutsche, eine natuerlich Felsrutsche. Sie war zwar nur knappe 2 Meter hoch, doch sie fuehrte extrem viel Wasser und so konnte es schon passieren, dass man einige Meter in die Tiefe gezogen und flussabwaerts gespuelt wird. Fazit des Tages: Ein tolles Erlebnis, mit tollen Leuten, einem super Guide, viel Wasser und einem Boot!!! =)
Simone und Stefan verbrachten den Tag mit faulenzen und schlafen. Da susi und Gregor noch ziemlich geschafft vom Raften waren und Simone kein Lust hatte ist Stefan mit Sophie, einer Israelin, noch auf eine Jamsession gegangen.
Stefan: In dem Lokal waren ausser uns nur noch 30 Australier die wohl alle in Mission Beach wohnen und sich kennen. Einer nach dem anderen zog eine Gitarre oder andere Instrumente heraus und begann zu spielen. Nach kurzer Zeit war eine ausglassene Stimmung und alle sangen oder machten Spaesse. Nachdem das Lokal den "last order" ausrief und alle nach Hause gingen sind auch wir zurueck ins Hostel. Doch wirklich geschlafen haben wir nicht und so haben wir uns, noch vor dem Morgengrauen, am Strand in den Sand gelegt und auf den Sonnenaufgang gewartet.
(Bilder Rafting)
31.05.09
Sachen packen und ab nach Cairns!Da Stefan mehr oder weniger direkt von der Jamsession zum Fruehstueck kam ging er schon 6 Uhr ins Bett und schlief bis zum naechsten Morgen durch.
(Bilder Fahrt nach Cairns)